hebammenpraxis & Geburtshaus

Plus: Tipps zur Gründung

Dein Berufsweg nach Deiner erfolgreichen Ausbildung zur Hebamme führt Dich wahrscheinlich in die Freiberuflichkeit bzw. Selbstständigkeit – d.h. es ist gut möglich, dass Du nicht als angestellte Hebamme in einem Kranken- oder Geburtshaus arbeitest sondern, wie man so schön sagt: auf eigene Rechnung.
Es könnte natürlich auch gut sein, dass Du eine Hebammenpraxis oder ein Geburtshaus gründest, im allen Fällen der Freiberuflichkeit heißt dass dann: Du verdienst nur wenn Du arbeitest, fällst Du aus, wirst krank etc. musst Du Dich selbst um entsprechende Vorsorge-Maßnahmen (z.B. im Falle der Berufsunfähigkeit, Rente etc.) und Versicherungen kümmern.
Andererseits sind Deine Verdienstmöglichkeiten zumeist besser als in einem Angestelltenverhältnis und Du hast irgendwann die Möglichkeit andere Hebammen anzustellen und so Arbeit zu delegieren.
Am Anfang der Gründung ist alles etwas kompliziert, wichtig sind: ein gutes Konzept, gute Werbung, gute Büro-Organisation – und jemand der etwas von den Finanzen versteht, auch eine Hebammen-Praxis möchte ja finanziert und buchhalterisch erfasst sein.

Wenn Du eine Hebammenpraxis oder ein Geburtshaus gründen möchtest würde ich wie folgt vorgehen:

  1. Finde einen guten Namen, frage am besten in Deinem Freundeskreis was sie von Deinen Ideen halten – einige Regeln zur Namensfindung findest du auch bei verschiedenen PR-Agentur-Webseiten. Z.B. bei der PR Agentur Berlin.

  2. Suche Dir einen guten Standort. In Berlin gilt oft: hier gibt es schon drei Cafes, super da mache ich noch eines auf. Am besten Du findest einen Platz oder einen Bezirk wo es wenige Hebammen, Geburtshäuser oder gar keine gibt, das kriegst du einfach über die Gelben Seiten raus. Wichtig ist natürlich auch die soziale Struktur, bringt ja nichts wenn Du in Berlin-Wannsee eine Hebammen-Praxis aufmachst und 80% der Frauen dort auf die Rente zugehen.

  3. Räumlichkeiten brauchst du natürlich auch gute – super geeignet sind meiner Meinung nach ebenerdige Räume im Erdgeschoß, die sind oft billiger als andere und hochschwangere Frauen steigen ja nicht so gerne Treppen…

  4. Richte alles zweckmäßig aber gemütlich ein, Frau soll sich bei Dir ja wohlfühlen, am besten mal bei anderen erfolgreichen Hebammen-Praxen vorbeischauen und etwas Inspiration holen, kann ja nicht schaden.

  5. Mache Werbung in deinem Kiez, bei Ärzten, Frauen, in Telefonbüchern, Zeitungen etc.
    Es gibt auch Werbeagenturen die Gründern (auch Hebammen-Praxen und Geburtshäusern) gute Angebote machen oder kostenlos beraten, eine ist z.B. die Berlintelligence

Alles wird sicher super! Nur Mut!

Viel Glück bei Deiner Hebammen-Praxis

einige nützliche informationen zum Thema ausbildung & hebamme bieten auch folgende links:

 

 

Tags: Hebammenpraxis, Geburtshaus